Freitag, 17. November 2017

freitagsallerlei 39/2017




auf meiner alten fußbank steht heute ein bisschen grünzeugs und ein kleiner asternstrauß noch aus dem garten. die linke vase (kaiser, bisquit-porzellan, 60er/70er jahre) mag ich besonders gerne - schließlich habe ich ja schon in meiner jugend fossilien gesammelt!




die reste der sonnenblumen sind immer noch heiß begehrt!




inzwischen sind die vogelhäuschen immer gut gefüllt und der korb ist mit birkenholz und grünzeug frisch dekoriert.



liebe post kam von lucia, ulrike und andrea. vielen, vielen dank! die zauberhafte "lyrik zum mitnehmen" von lucia vergaß ich zu fotografieren. aber wer lust hat, kann sie sich hier ansehen und  selbst ausdrucken!


 
post habe ich auch verschickt. ich bin gespannt, was mit dem heft passiert!



letzten sonntag, als es zwischendurch mal nicht regnete, machten wir einen ausflug zu den bockshornklippen bei groß steinum in elmnähe. dort ist ein kleiner erlebnispfad zum thema "bau von großsteingräbern" eingerichtet worden.




an und auf den felsen hat sich eine schöne vegetation angesiedelt. sogar in den kleinsten felsspalten wachsen birken.




da lag es natürlich nahe, dort ein mandala mit aussicht zu legen!



immer wieder zum staunen: die herrlichen buchenwälder  in der umgebung, hier im kleinen höhenzug dorm. leider fehlte die sonne, um sie so richtig zum leuchten zu bringen.



am rande des dorms findet man eins von mehreren großsteingräbern in der umgebung.



1960 wurde die steinkammer, ein ganggrab, das sich vorher in teilen auf dem acker befand, am waldrand "als archäologisches experiment" wieder aufgebaut.



blick über groß steinum zum elm


schönes wochenende für euch! ich freu mich darauf, denn ich bekomme sehr lieben besuch! 

verlinkt bei katjas in heaven, bei holunderblütchen, beim fachwerkhaus im grünen und bei ghislanas naturdonnerstag.


Mittwoch, 15. November 2017

eye poetry #10 - fujiwara


andrea holunder hat für ihre eye poetry 10 ein haiku  ausgesucht.


Verstreute Blüten

Jagt vor sich her und holt ein

Der jähe Sturmwind



Fujiwara no Sadaie



ich habe zwei kleine collagen im postkartenformat auf handgeschöpftem papier gemacht - mit den typischen blumen des sommers, den rosen. 



im garten habe ich die letzten blüten eingesammelt. es ist herbst, fast schon winter und einer der stürme der letzten zeit hat viele sommerblüten vor sich her geweht. bald werden gar keine mehr im garten zu finden sein.



tröstlich, dass überall im boden schon die samen und zwiebeln für das nächste jahr liegen und in zwei monaten die ersten schneeglöckchen aus der erde schauen werden!


verlinkt bei andrea holunders eye poetry 

Montag, 13. November 2017

kunstschachtel nr 38/2017, im geäst / papierliebe am montag





kunstschachtel nr 38/2017, im geäst
18 x 10 cm
materialien: holzschachtel, tuschemalerei, themsescherbe, tonmurmeln, walnussschalen, zapfen




 papierliebe am montag
thema im november: stempel





ich hab mir einen kleinen spiralstempel geschnitzt und mit acrylfarbe auf postkartencollagen gedruckt.

 

mit dem stempelkissen gedruckt, zeichnete sich die spirale deutlicher ab. die punkte sind mit dem radiergummi vom bleistift gedruckt, einige waren aber schon vorhanden.


verlinkt bei frau nahtlusts "papierliebe am montag"


Freitag, 10. November 2017

freitagsallerlei 38/2017 - einladung zur ausstellung in braunschweig



ihr seid herzlich zur obigen ausstellung eingeladen! ich bin bei der eröffnung am montag, den 4. dezember anwesend und am auch dienstag, den 5.12 von 13 bis 19 uhr in der ausstellung. ihr könnt aber gern auch einen extra termin mit mir vereinbaren, auch für das wochenende (9. und 10. dezember). ich würde mich sehr freuen, wenn einige von euch, die vielleicht nicht so weit weg wohnen, vorbeikommen würden. es gibt meine kunstschachteln aus den letzten beiden jahren und einiges andere zu sehen.


zur zeit stellen dort noch bis zum 2. dezember  die bildhauerin sabine hoppe und die malerin gaby schinke-sage aus.





hagebutten der mozartrose, ein paar schneebeeren und ein rosmarinzweig stehen heute zusammen mit meinem dänemark-leporello unterm alten spiegel.




schon seit tagen kommt eine kleine schar hänflinge an unserer terrasse vorbei und knabbert an den trockenen samen der nachtkerzen. ich lasse fast alle stauden bis zum frühjahr stehen, denn sie sind prima verstecke für insekten und - wie man sieht - nahrungsquelle für vögel.



mein mandala aus den buchenblättern unserer hecke liegt auf einem alten dachziegel. fotografiert habe ich es drinnen, weil draußen die blätter fröhlich durch die gegend flogen!



bei stefanie seltner habe ich mir diese zeichnung bestellt - ist sie nicht zauberhaft? am liebsten hätte ich gern alle gehabt...



auch diese post entzückte mich. steine und mark making in grau (!) von der atlantikküste, dazu eine zauberhafte karte. danke, liebe lisa!



tapire sind einfach großartig - besonders wenn sie aus paris eingeflogen werden! über köln-aachen haben sie übrigens zwei gürteltieren zugewinkt die auf dem weg in die französische hauptstadt waren ;)!



der rest meiner herbstlichen postkartenkollektion ist jetzt endlich verschickt und hat hoffentlich alle ihre empfängerinnen erreicht!


hier nun der zweite teil unserer kleinen eichsfeld-tour,  auf die ich gestern schon hinwies:


wir schauten uns den idyllischen ort großbodungen mit seiner denkmalgeschützten burg und dem schönen ortskern an.



ursprünglich war burg großbodungen eine wasserburg und existiert bereits seit dem 13.jahrhundert. 1994 wurde sie vom ehepaar graf und gräfin von westphalen gekauft und seitdem umfassend instand gesetzt und erhielt 2012 den denkmalpreis der "deutschen burgenvereinigung".




seit 2005 betreibt gerlinde gräfin von westphalen in der zur burg gehörenden historischen kemenate auch ein café, eine galerie und einen ort für veranstaltungen. den hübschen kaffeegarten mit laubengängen würde ich gern auch einmal im sommer aufsuchen!





leider gibt es einen großen wermutstropfen hinsichtlich der burg und des schönen cafés und veranstaltungsortes. die besitzer geben nach 23 jahren auf und wollen das eichsfeld verlassen. vor allem das politische klima ist wohl der grund dafür - nachzulesen in einem kürzlich erschienenen artikel in der thüringer allgemeine.  das eichsfeld  ist übrigens wahlkreis eines bekannten afd-politikers, dessen partei dort bei der bundestagswahl über 21 % der wählerstimmen bekam. schlagzeilen machte es auch durch eine üble  beschimpfung des herrn gauland, gerichtet an die integrationsbeauftragte der bundesregierung, frau özoguz, die kürzlich das eichsfeld auf einladung der spd besuchte - hier nachzulesen.



die idylle trügt...




zum schluss wieder ein himmel für katjas "in heaven" - nein, nicht von dieser woche, da war alles nur in eine graue nebelsuppe getaucht. die tollen wolkenformationen stammen noch aus dem september.

schönes wochenende! vielleicht lässt sich ja mal wieder die sonne blicken! 


verlinkt beim "friday flowerday", beim "fachwerkhaus im grünen" und bei katjas "in heaven"


Donnerstag, 9. November 2017

skywalk, tanzlinde und bauernbarock - naturdonnerstag


letzte woche waren wir im eichsfeld unterwegs, das liegt mitten in deutschland  im länderdreieck von niedersachsen, hessen und thüringen. dank eines freundes, der sich bestens in der gegend dort auskennt, besuchten wir im thüringischen teil einige sehr schöne ecken und orte.



unser erstes ziel war der sonnenstein im ohmgebirge, 486 m hoch und seit mai 2017 mit einem kleinen skywalk ausgestattet.
  


von dort hat man einen beeindruckenden ausblick in die tiefe und in die ferne.




den  "wurzelsepp" der dort auf der höhe steht, habe ich extra für ghislana mitgebracht, denn der hügel (der braune bühl) den ihr auf obigem bild und oben links in der collage seht, hat ein wandernder riese mit brandenburgischem sand verursacht! schade, dass er auf dem rückweg nicht ein bisschen der fruchtbaren eichsfelder erde mitgenommen hat, dann müsste ghislana im sommer nicht so viel ihren garten gießen ;-)!


eine kleine herde burenziegen kreuzte unseren weg. diese hier war besonders neugierig! 


einen schönen blick hat man auch auf den hügel des kaliabbaus bei bischofferode.


ich hab ihn hier mal ein bisschen verkitscht und damit zum thüringischen "ayers rock" erkoren ;-)!



die geschichte hinter diesem hügel und dem kaliabbau in der region bischofferode ist allerdings eine ziemlich traurige. nach der wende wurde der dortige abbau trotz bester zahlen von der treuhand und der westdeutschen kaliindustrie "abgewickelt". das machte damals ziemliche schlagzeilen. ein teil der dortigen bergleute trat 1993 in einen achtwöchigen hungerstreik. die geschichte ist  in einem kürzlich erschienenen artikel im brand1-magazin nochmal nachzulesen. haarsträubend!  


unser nächstes ziel war der kleine ort hauröden mit seiner reizenden fachwerkkirche.




die trinitatiskirche von 1692 ist nicht nur von außen schön anzusehen, sondern ist innen noch vollständig im bauernbarock ausgestattet. wunderschöne ornamente, balkenköpfe, säulen und filigrane schnitzarbeiten kann man hier bewundern.


die  kirche gehört zu einem beeindruckenden ensemble von fachwerkhäusern und einem restaurierten dorfplatz.



ein besonderes kleinod konnten wir dann noch im kleinen ort neustadt anschauen: eine sogenannte tanzlinde. das sind von menschenhand geformte bäume, die früher mit brettern belegt wurden und bei festen zum tanzen genutzt wurden.
"Die auch im Ortswappen dargestellte Tanzlinde ist das Wahrzeichen des Ortes. Der Standort des etwa 375 Jahre[3] alten Baumriesen befindet sich in der Ortsmitte und wurde als Tanzplatz hergerichtet. Mit einem Durchmesser von etwa 14 Metern überdeckt dieser Baum mit seinen Zweigen den einstigen Tanzboden. Diese Sommerlinde wurde unmittelbar nach dem Dreißigjährigen Krieg gepflanzt. Sie ist ein lebender Zeuge des Neubeginns nach diesem mörderischen Krieg, unter dem die Region besonders zu leiden hatte. Den Breitenwuchs der Krone „lenkte“ Menschenhand durch Beschnitt von Anfang an. Als Naturdenkmal ist der Baum historisch besonders interessant und einmalig im Eichsfeld" (quelle: wikipedia)







über einen weiteren ort, nämlich großbodungen mit einer schönen burg und einem reizenden café werde ich morgen in meinem freitagsallerlei noch berichten.


verlinkt bei ghislanas "natur-donnerstag" und bei "mein freund der baum"

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